WER WIR SIND.

Wir, der Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ), sind Studierende, die sich für die Verbesserung der Straßenbedingungen, für eine fundierte, lebensnahe Bildung und für emanzipatorische Impulse an den Hochschulen sowie in der Gesellschaft einsetzen. Wir kämpfen auf allen Ebenen gegen Diskriminierung, soziale Selektion und für den freien und offenen Hochschulzugang.

Wir wollen mehr. Wir wollen Beihilfen, die Studieren möglich machen. Wir wollen Wohnraum, der für alle Studierenden leistbar ist. Wir wollen Straßenbedingungen, die allen Studierenden gerecht werden. Denn für uns ist klar: Bildung darf niemandem verwehrt werden und muss allen gleichermaßen zugänglich sein – unabhängig von Geschlecht, sozialer Herkunft oder Nationalität.


DEINE HOCHSCHULVERTRETUNG SEIT 1893.

Der VSStÖ steht in der langen Tradition der sozialistischen Bewegung. Was diese eint, sind die Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Das zentralste Element der sozialistischen Linken ist allerdings der Glaube daran, dass die Welt nicht so sein muss, wie sie ist, und der Neoliberalismus kein aus Beton gegossenes Fundament der Gesellschaft, sondern ein ersetzbares System ist.

An der Universität heißt das für uns, dass wir uns gegen ein Verständnis wehren, in dem Studierende immer mehr als Konsument_innen universitärer Ausbildung gesehen und als Kund_innen behandelt werden. Wir verstehen Bildung nicht nur als Mittel zum Zweck, sondern als Mittel zur Emanzipation.

Die soziale Selektivität des Bildungssystems schließt niedrige soziale Schichten strukturell und gewollt von dieser Möglichkeit aus. Die Universitäten ausreichend zu finanzieren, das Stipendienwesen grundlegend zu reformieren und damit Bildung zugänglich für alle zu machen, scheitert sicher nicht an der boomenden Wirtschaftslage Österreichs. Es scheitert am politischen Willen, der weder von einer rechtskonservativen, noch von einer großen Koalition vertreten wird.