MP Rechtsgeschichte

Die Modulprüfung Rechtsgeschichte ist eine mündliche Prüfung im Wert von 7 ECTS Punkten. Sie hat als einzige Voraussetzung die (komplett!) abgeschlossene StEOP. Im Gegensatz zu der MP Einführung wird dir hier ein Prüfer oder eine Prüferin per Nachnamen zugeteilt. Es ist ratsam, eine Übung bei deinem Prüfer bzw. deiner Prüferin zu besuchen.

In der MP Rechtsgeschichte wird Verfassungs- und Privatrechtsgeschichte geprüft. Die genaue Stoffabgrenzung findest du hier.


Ablauf

Die Prüfungen laufen relativ unterschiedlich ab und dauern ca. 30 Minuten. Man bekommt vier Fragen: zwei aus Verfassungs- und zwei aus Privatrechtsgeschichte (davon eine Quellenstelle).

Quellenstelle?

Bei der Quellenstellen-Frage wird dir ein Auszug einer Rechtshistorischen Quelle vorgelegt. Du musst wissen, woher diese stammt, sie zeitlich und örtlich zuordnen und sagen können, was zu dieser Zeit geschehen ist. Bei manchen Prüfer_innen findest du eine Sammlung auf ihrer Homepage auf der Institutsseite.


"Prüfungszuckerl"

Besuchst du eine Pflichtübung aus Rechtsgeschichte, so bekommst du bei der Prüfung statt der Quellenstelle eine normale Frage. Absolvierst du eine zweite Lehrveranstaltung aus Rechtsgeschichte (Pflichtübung, Seminar, Ringvorlesung, Kurs), kannst du zusätzlich eine der Fragen gegen eine neue Frage aus demselben Themenbereich tauschen. Um diese Vorteile nutzen zu können, musst du dein Sammelzeugnis zur Prüfung mitnehmen.

Prüfungsliteratur

Literatur

Als Literatur zur Vorbereitung auf die Prüfung dient grundsätzlich das Buch der Arbeitsgemeinschaft Österreichische Rechtsgeschichte (Hrsg.) Rechts- und Verfassungsgeschichte (5. Aufl., Wien: facultas 2018); jedoch ohne die Abschnitte zur Strafrechtsgeschichte.


ACHTUNG!

Wenn du Olechowski als Prüfer hast empfehlen wir als Literatur „Einführung in die historischen Grundlagen des Rechts und Rechtsgeschichte – Materialien und Übungen“.

Prüfer_inneneinteilung

Prüfer_inneneinteilung für Oktober 2019

  • A – Frat: Schneider
  • Frau – Kinc: Vec
  • Kind – Met: Olechowski
  • Meu – Reisk: Kohl
  • Reisl – Stid: Neschwara
  • Stie – Z: Reiter-Zatloukal

Prüfer_inneneinteilung für November 2019

  • A – Frat: Simon
  • Frau – Kinc: Vec
  • Kind – Met: Olechowski
  • Meu – Reisk: Kohl
  • Reisl – Stid: Neschwara
  • Stie – Z: Reiter-Zatloukal

Prüfer_inneneinteilung ab Jänner 2020

  • A – Frat: Vec
  • Frau – Kinc: Simon
  • Kind – Met: Olechowski
  • Meu – Reisk: Kohl
  • Reisl – Stid: Neschwara
  • Stie – Z: Reiter-Zatlokal

Ersatzprüferin für alle Prüfer_innen:

Ass. Prof. Mag. Dr. Gabriele Schneider

Prüfungsvorbereitung

Auf die Prüfung bereiten dich folgende Lehrveranstaltungen vor:


  • Vorlesungen

Es gibt eine Vorlesung zu Verfassungsgeschichte und eine zu Privatrechtsgeschichte. Es ist keine Anmeldung, bloß eine Registrierung über U:Space und es gibt keine Anwesenheitspflicht oder Benotung.


  • Übungen

Durch Noten aus Lehrveranstaltungen aus Rechtsgeschichte bekommst du bei der MP Rechtsgeschichte einen Bonus: Besuchst du eine Pflichtübung aus Rechtsgeschichte, so bekommst du bei der Prüfung statt der Quellenstelle eine normale Frage. Absolvierst du eine zweite Lehrveranstaltung aus Rechtsgeschichte (Pflichtübung, Seminar, Ringvorlesung, Kurs), kannst du zusätzlich eine der Fragen gegen eine neue Frage aus demselben Themenbereich tauschen. Um diese Vorteile nutzen zu können, musst du dein Sammelzeugnis zur Prüfung mitnehmen.


  • Repetitorien

Für Repetitorien ist keine Anmeldung erforderlich. Es wird keine Note eingetragen. Repetitorien finden geblockt und mehrmals pro Woche, kurz vor dem Prüfungstermin statt.


Zuhören bei Prüfungen

Die Rechtsgeschichteprüfung ist  öffentlich. Das bedeutet, dass du dich einfach reinsetzen und zuhören kannst. Wann und wo dein_e Prüfer_in prüft, findest du hier.